Autor: Alexander_Pflug

Dünen und Sterne fotografieren

Anfang Januar war ich in Afrika, genauer gesagt in Mauretanien in der Sahara unterwegs. Dort wollte ich natürlich unbedingt den Sternenhimmel mit Dünen fotografieren. Zum ersten musste ich schon in der Planung feststellen, dass leider kein Milchstraßenzentrum zu sehen geben würde und zum anderen war ich mit einer Rallye unterwegs, so dass der Zeitpunkt, wann ich zum Fotografieren kommen würde sehr unsicher. Dabei hatte ich drei Milvus Objektive von Zeiss, ein 15er f2.8 ein 50er f1.4 und das 100er Makro f2.

Die Sterne bin ich mit dem 15er Objektiv angegangen. Eine sehr gute Einrichtung des manuell zu bedienenden Objektivs ist der Anschlag bei Unendlich. Aber auch hier musste ich feststellen, dass bei der Überprüfung im Liveview-Modus ein ganz klein wenig nachgeregelt werden musste. Leider konnten wir erst abends unser Camp errichten, so dass ich nicht so recht sah wie die Düne aussah. Im schwachen Taschenlampenlicht habe ich die zertrampelte Düne dann auch nicht gesehen. Deshalb ist es umso wichtiger, möglichst schon bei Tageslicht den richtigen Ort für die Nachtfotografie zu finden.

Sanddüne mit Sternenhimmel. 15mm, ISO 3200, 25s, f2.8

Die Dünen im Abend bzw. Morgenlicht zu fotografieren war dagegen einfacher. Hier war nur der Wind mit vielen kleinen Sandpartikeln darin ein Problem. Dafür hatte ich das Rainsleeve von OP/TECH mitgenommen. Es hat auch sehr gut gegen den Sand geschützt, war nur etwas umständlich zu fotografieren.

Sanddüne im Abendlicht, Sahara. 15mm, ISO 64, 1/125, f11

Selbstportrait im Abendlicht, 15mm, ISO 64, 1/60, f11

Mein Fazit. Wenn Möglich den Ort zum Fotografieren bei Tageslicht erkunden und viel Zeit zum Fotografieren einrechnen. Beides hatte ich leider nicht.

Alexander

Milchstraße

Mich hat es mal wieder hinaus gezogen, um die Milchstraße zu fotografieren. Meine App Planit! Pro hat mir gezeigt, dass Mitte August die Aussichten auf ein Milchstraßenzentrum bei wenig Mond gut stehen.

Leider war es dauernd bewölkt. Doch an diesem Tag hat der Himmel zumindest etwas aufgerissen, so dass ich mein Glück versuchen wollte. Und zwar auf der Albhochfläche, da ich gleich für das Projekt www.wildealb.de unterwegs sein wollte.  In der Nähe von Bartholomä angekommen schienen dann doch die Wolken überhand genommen zu haben. Aber ich habe trotzdem versucht Bilder zu machen, war ich ja nun schon mal da. Die Himmelsrichtung wusste ich von der App.

die Ergebnisse haben mich dann doch beeindruckt. Als nie gleich aufgeben!!

Deutscher Sandlaufkäfer

Der deutsche Sandlaufkäfer, Cylindera germanica, läuft auf der Jagd, bevorzugt nach Ameisen, manchmal so schnell, dass er nichts mehr sehen kann. Dann muss er sich auf seine ausgeklügelten Antennen verlassen.
Ich habe es bei Sonnenschein versucht, da hier die Käfer aktiv sind, mit wenig Erfolg. Kurz vor einem Gewitter gelangen mir bis jetzt die besten Fotos, auch wegen der Bewölkung, die das harte Licht abgedämpft hat.

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