Kategorie: Allgemein

Ausstellung Bezirksamt Bettringen

Die Ausstellung ist im Bezirksamt Bettringen angekommen

Update: Da eine Präsentation und selbst eine Besichtigung der Bilder im Bezirksamt vorerst nicht möglich sein wird, zeige ich ich alle 12 Bilder der Ausstellung. Diese werden im Bezirksamt aufgehängt und sind zu besichtigen, wenn das Bezirksamt seine Pforten wieder für Besucher öffnet.

In Kürze werde ich meine erste eigene Ausstellung präsentieren. In kleinem Rahmen im Bezirksamt in Bettringen. Als Vorgeschmack sind hier schon mal zwei der 12 ausgestellten Bilder zu sehen. Das Thema ist Bettringen und die Ostalb, grob umschrieben. Der Termin der Vernissage steht noch nicht fest.

Bettringen

Im Moment bin ich dabei das wilde Leben in unserem Schwäbisch Gmünder Stadtteil Bettringen zu fotografieren. Anders als in der Großstadt, sind die Tiere bei uns genauso scheu wie in freier Wildbahn. Das macht die Sache natürlich etwas schwieriger. Da ich erst am Anfang stehe und das „Projekt“ über einen großen Zeitraum so ganz nebenher entstehen soll, wird man nicht laufend einen neuen Fortschritt sehen. Auch das Interesse an einem so kleinen regionalen Projekt wird sich in Grenzen halten, den Bettringer Grenzen. Aber es macht riesig Spaß.

Projekt „Wilde Alb“

http://wildealb.de/
Der Bildband Wilde Alb ist im Knesebeck-Verlag am 15. Oktober 2019 erschienen. Darin ist eine Auswahl der besten Bilder aus dem Fotoprojekt „Wilde Alb“, welche in den letzten drei Jahren durch die Projektteilnehmer auf der Schwäbischen Alb entstanden sind.

Bildband Wilde Alb

Auch ich war Teilnehmer dieses Projekts und konnte ein paar meiner Fotos in diesem grandiosen Bildband veröffentlichen.
Außerdem haben wir eine Wanderausstellung mit 50 weiteren wunderschönen Fotos verwirklicht. Aktuelle Ausstellungstermine findet ihr unter http://wildealb.de/termine/

Ausstellung in Bad Urach

Zu guter letzt haben wir auch noch eine sagenhafte Multivisionsshow mit einer Dauer von ca. 60 min. Diese haben wir schon mehrmals mit großem Erfolg gezeigt, oft im Rahmen der Vernissage. Auch hier findet ihr die nächsten Termine unter http://wildealb.de/termine/

Multivisionsshow Bad Urach

Fotografieren im Schneetreiben

Die letzten Tage war ich draußen, um Schneelandschaften zu fotografieren. Das erste Mal hatte ich einen Wetterschutz über der Kamera ( Rainsleeve OP/TECH USA ), was aber nicht den Schnee verhinderte, der sich auf der Linse ansammelte und in der Sonnenblende.

Schnee auf der Linse

Die Kamera selbst blieb weitestgehend trocken, aber die Bedienung wird durch den Regenschutz deutlich verschlechtert. Rädchen drehen, Live View, alles geht mühsamer von statten.
Immer wieder konnte ich die Linse vom Schnee befreien.

Leichter Schneefall, aber mit starkem Wind
Schneetreiben auf der Wacholderheide

Der starke Wind, der den Schnee fast waagrecht kommen lies, war das größte Problem. Am besten war es mit dem Wind zu fotografieren, aber nicht jedes Motiv liegt da so günstig.

Am anderen Tag war es wieder der Wind, der mir das Leben schwer machte. Ich habe ohne Regenschutz fotografiert, was das Handling wesentlich verbesserte, aber dafür musste ich in Kauf nehmen, dass Kamera und Objektiv alles heil überstehen würden. Zum Glück war dies der Fall. Kamera war eine Nikon 810, das Objektiv das 24-120 f4 von Nikon mit ausfahrbarem Tubus, bei dem ich so meine Bedenken hatte. Aber alles vorsichtig getrocknet und keine Feuchtigkeit ist zurückgeblieben.

Doppelbelichtung mit entgegenkommendem Schnee
Schon wieder Schnee auf der Linse, alles war nass!!

Dünen und Sterne fotografieren

Anfang Januar war ich in Afrika, genauer gesagt in Mauretanien in der Sahara unterwegs. Dort wollte ich natürlich unbedingt den Sternenhimmel mit Dünen fotografieren. Zum ersten musste ich schon in der Planung feststellen, dass leider kein Milchstraßenzentrum zu sehen geben würde und zum anderen war ich mit einer Rallye unterwegs, so dass der Zeitpunkt, wann ich zum Fotografieren kommen würde sehr unsicher. Dabei hatte ich drei Milvus Objektive von Zeiss, ein 15er f2.8 ein 50er f1.4 und das 100er Makro f2.

Die Sterne bin ich mit dem 15er Objektiv angegangen. Eine sehr gute Einrichtung des manuell zu bedienenden Objektivs ist der Anschlag bei Unendlich. Aber auch hier musste ich feststellen, dass bei der Überprüfung im Liveview-Modus ein ganz klein wenig nachgeregelt werden musste. Leider konnten wir erst abends unser Camp errichten, so dass ich nicht so recht sah wie die Düne aussah. Im schwachen Taschenlampenlicht habe ich die zertrampelte Düne dann auch nicht gesehen. Deshalb ist es umso wichtiger, möglichst schon bei Tageslicht den richtigen Ort für die Nachtfotografie zu finden.

Sanddüne mit Sternenhimmel. 15mm, ISO 3200, 25s, f2.8

Die Dünen im Abend bzw. Morgenlicht zu fotografieren war dagegen einfacher. Hier war nur der Wind mit vielen kleinen Sandpartikeln darin ein Problem. Dafür hatte ich das Rainsleeve von OP/TECH mitgenommen. Es hat auch sehr gut gegen den Sand geschützt, war nur etwas umständlich zu fotografieren.

Sanddüne im Abendlicht, Sahara. 15mm, ISO 64, 1/125, f11

Selbstportrait im Abendlicht, 15mm, ISO 64, 1/60, f11

Mein Fazit. Wenn Möglich den Ort zum Fotografieren bei Tageslicht erkunden und viel Zeit zum Fotografieren einrechnen. Beides hatte ich leider nicht.

Alexander

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