Anfang Januar war ich in Afrika, genauer gesagt in Mauretanien in der Sahara unterwegs. Dort wollte ich natürlich unbedingt den Sternenhimmel mit Dünen fotografieren. Zum ersten musste ich schon in der Planung feststellen, dass leider kein Milchstraßenzentrum zu sehen geben würde und zum anderen war ich mit einer Rallye unterwegs, so dass der Zeitpunkt, wann ich zum Fotografieren kommen würde sehr unsicher. Dabei hatte ich drei Milvus Objektive von Zeiss, ein 15er f2.8 ein 50er f1.4 und das 100er Makro f2.

Die Sterne bin ich mit dem 15er Objektiv angegangen. Eine sehr gute Einrichtung des manuell zu bedienenden Objektivs ist der Anschlag bei Unendlich. Aber auch hier musste ich feststellen, dass bei der Überprüfung im Liveview-Modus ein ganz klein wenig nachgeregelt werden musste. Leider konnten wir erst abends unser Camp errichten, so dass ich nicht so recht sah wie die Düne aussah. Im schwachen Taschenlampenlicht habe ich die zertrampelte Düne dann auch nicht gesehen. Deshalb ist es umso wichtiger, möglichst schon bei Tageslicht den richtigen Ort für die Nachtfotografie zu finden.

Sanddüne mit Sternenhimmel. 15mm, ISO 3200, 25s, f2.8

Die Dünen im Abend bzw. Morgenlicht zu fotografieren war dagegen einfacher. Hier war nur der Wind mit vielen kleinen Sandpartikeln darin ein Problem. Dafür hatte ich das Rainsleeve von OP/TECH mitgenommen. Es hat auch sehr gut gegen den Sand geschützt, war nur etwas umständlich zu fotografieren.

Sanddüne im Abendlicht, Sahara. 15mm, ISO 64, 1/125, f11

Selbstportrait im Abendlicht, 15mm, ISO 64, 1/60, f11

Mein Fazit. Wenn Möglich den Ort zum Fotografieren bei Tageslicht erkunden und viel Zeit zum Fotografieren einrechnen. Beides hatte ich leider nicht.

Alexander