Losgelöst von unserem Fotoprojekt Wilde Alb ( Facebook.wildealb.de) war ich abends ganz in meiner Nähe auf einem brachliegenden Feld voller Mohn und Kornblumen und anderen schönen Farbtupfern unterwegs. Gegen die Sonne fotografieren, so dass das Bild nicht überstrahlt. Sonne ok, sonst nichts zu sehen, alles dunkel. Da ich mit Nikon fotografiere, konnte ich in Lightroom die dunkle Partie ganz einfach hochziehen, aber seht selbst

Ich habe so lange gewartet, bis die Sonne untergegangen war. Wollte die Blumenpracht in der blauen Stunde fotografieren. Etwas kreativer mit Doppelbelichtung, ohne, heller belichtet, oder so, wie es die Stimmung vor Ort hergegeben hat. Die Bilder oben spiegeln eine Auswahl dessen, was dabei herauskam, wider.

Tja, es lohnt sich, immer wieder verschiedene Dinge auszuprobieren, auch wenn man dabei unter Umständen einiges an Datenmüll produziert. Der ist dann schnell gelöscht und ein Ergebnis, mit dem man zufrieden ist, entlohnt für die ganze Anstrengung.

Was ich beim Fotografieren so sehr mag, ist auch die Konzentration auf das Wesentliche, was jetzt gerade vor einem liegt. Da kann ich voll und ganz abschalten und bin nur noch auf Motive, Lichtstimmungen usw. fokussiert.

Alexander